Deutschlands unbeliebtester Kanzler: Der Fall des Friedrich Merz

Berlin brodelt! Friedrich Merz, der Mann, der so lange ins Kanzleramt gedrängt hat, ist dort angekommen – und stürzt nun ins Bodenlose. Der einst so selbstsichere Politiker ist zum unbeliebtesten Mann der deutschen Politik geworden. Doch wie konnte es so weit kommen?

Die Zahlen sind vernichtend, fast schon peinlich: Im aktuellen Insa-Ranking ist Bundeskanzler Friedrich Merz auf den allerletzten Platz abgestürzt – Rang 20 von 20. Schlechter geht es schlicht nicht. Doch das ist noch längst nicht alles. Selbst in den eigenen Reihen, bei den treuen CDU/CSU-Wählern, rangiert er nur auf Platz 5. Gerade einmal zehn Prozent der Befragten sehen ihn in einem positiven Licht, während satte 58 Prozent ein negatives Bild von ihrem Kanzler haben. Ein Desaster – und das mitten in seiner Amtszeit!

Aber was steckt hinter diesem beispiellosen Absturz? Kritiker und Beobachter zeichnen ein vernichtendes Bild des Kanzlers, das weit über schlechte Umfragewerte hinausgeht. Der Publizist Roland Tichi bringt es auf den Punkt: Der „Rausch der Macht" habe Merz regelrecht verändert – und zwar zum Schlechteren. Dienstwagen, Helikopter, Staatsempfänge und internationale Reisen im Regierungsflieger – all das habe seine ohnehin vorhandenen charakterlichen Schwächen noch weiter vertieft. Jähzornig sei er, aufbrausend, kaum in der Lage, Ratschläge anzunehmen. Und Selbstkritik? Fehlanzeige! Lernfähigkeit? Längst abhandengekommen.

Jahrelang tingelte Merz als „ewiger Kandidat ohne Amt" durch die Republik, gab Versprechen en masse, versprach Wandel, Stärke und eine neue Politik – alles, um endlich ins Kanzleramt zu kommen. Nun, da er dort ist, präsentiert er sich laut seinen schärfsten Kritikern als das genaue Gegenteil: als „Trixer, Heuchler und Blender". Das Erschreckende dabei? Er selbst soll fest darauf setzen, dass seine eigenen Worte nicht ernst genommen werden – und dass er sie ohnehin im nächsten Moment schon wieder vergessen hat.

Genau das ist es, was viele Beobachter inzwischen zutiefst beunruhigt. Von einer „eigenartig flatternden psychischen Verfassung" ist die Rede, die längst mehr als nur ein innenpolitisches Problem darstelle. Merz' Redefluss gilt als unkontrolliert, seine Aussagen als sprunghaft und widersprüchlich. Was der Kanzler heute verkündet, ist morgen schon Makulatur – obwohl die Welt aufmerksam zugehört hat und jedes Wort weltweit registriert wird. Für viele Experten ist dieses Verhalten kein Kavaliersdelikt mehr, sondern ein handfestes Sicherheitsrisiko für Deutschland.

Besonders brisant wird es, wenn man auf die Außenpolitik blickt. Der selbsternannte „Chefstratege" im Kanzleramt wagte es tatsächlich, US-Präsident Donald Trumps Iran-Politik öffentlich als strategielos zu kritisieren und behauptete vollmundig, er hätte Trump persönlich dringend von einem Angriff abgeraten. Klingt mutig, oder? Doch bei genauerem Hinsehen entpuppt sich die Geschichte als typisches Merz-Manöver: Zwar habe er seine Skepsis dem US-Präsidenten tatsächlich direkt vorgetragen – doch die angebotene deutsche Unterstützung, konkret Minensuchboote, soll erst nach dem Ende der Kampfhandlungen zur Verfügung stehen. Zu wenig, zu spät – und vor allem: zu billig gedacht.

Ähnlich verhält es sich im Inneren: Wenn es um schwierige finanzielle Entscheidungen geht – etwa bei der dramatischen Lage der gesetzlichen Krankenversicherung –, macht der Kanzler konsequent einen großen Bogen. Die unbequemen Lösungen sucht man bei ihm vergebens. Bezahlen darf am Ende, wie so oft, der normale Beitragszahler.

Friedrich Merz wollte Kanzler werden – um jeden Preis. Er hat dieses Ziel erreicht. Doch der Preis, den nun die Deutschen zahlen, könnte höher sein, als irgendjemand ahnte.

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