Heiz-Hammer für Vermieter! WWF will Eigentümer komplett zur Kasse bitten

Es ist der nächste Knaller in der Heiz-Debatte, die Millionen Mieter in Deutschland betrifft: Der WWF fordert, dass Vermieter künftig ALLE Zusatzkosten für fossile Heizungen aus eigener Tasche zahlen sollen – und zwar bis auf den letzten Cent!

Während die Politik gerade dabei ist, das Gebäudeenergiegesetz aufzuweichen und die umstrittene 65-Prozent-Regel für erneuerbare Energien bei neuen Heizungen kippen will, schießt die Umweltorganisation jetzt quer – und das hat es in sich! Denn der Plan ist klar: Wer als Vermieter weiterhin auf Öl und Gas setzt, soll dafür auch blechen. Steigende CO₂-Preise, teurere Netzentgelte, Kosten für Biokraftstoff-Beimischungen – alles soll künftig komplett am Eigentümer hängenbleiben.

Der Hintergrund des Vorstoßes ist brisant: Bislang läuft es nämlich so, dass Vermieter ganz entspannt entscheiden, welche Heizung in den Keller kommt – die Rechnung dafür landet aber zum großen Teil bei den Mietern auf dem Küchentisch! Und genau dieses System ist aus Sicht des WWF grundlegend ungerecht. Denn warum sollten Mieter immer tiefer in die Tasche greifen müssen, wenn sie überhaupt keinen Einfluss darauf haben, ob im Heizungskeller eine moderne Wärmepumpe oder eine alte Gasheizung vor sich hin rattert?

Besonders pikant wird das Ganze mit Blick auf die politischen Pläne der Regierung. Ab 2029 sollen Öl- und Gasheizungen zwar schrittweise auf klimafreundlichere Brennstoffe umgestellt werden – doch der Einbau neuer fossiler Heizungen bleibt weiterhin erlaubt! Für den WWF ein fatales Signal, das ohne eine klare Kostenregelung dazu führen werde, dass Vermieter auf klimaschädliche Billig-Lösungen setzen und die Zeche am Ende die Mieter zahlen.

Und der WWF hat auch schon eine konkrete Idee, wie das Ganze funktionieren soll: ein sogenannter Heizkostendeckel! Mieter sollen dabei maximal so viel zahlen, wie eine topmoderne, klimafreundliche Heizung kosten würde. Alles, was darüber hinausgeht – weil der Vermieter eben auf eine fossile Dreckschleuder setzt –, müsste der Eigentümer selbst berappen. Dieser Vorschlag stammt ursprünglich von Verbraucherschutzverbänden und könnte für Millionen Mieterhaushalte eine echte Entlastung bedeuten.

Ob die Politik diesen Knallhart-Vorschlag aufgreift, steht allerdings in den Sternen. Klar ist nur: Die Debatte um die Frage, wer die gewaltigen Kosten der Energiewende im Gebäudesektor tragen soll, ist längst nicht vorbei – im Gegenteil, sie wird gerade erst so richtig heiß!

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