Schock bei Bosch! Erstmals seit der Finanzkrise schreibt der Konzern rote Zahlen
Minus 400 Millionen Euro – und Zehntausende Jobs stehen auf der Kippe!
Es ist eine Hiobsbotschaft, die bei Deutschlands Vorzeige-Konzern einschlägt wie eine Bombe: Bosch hat im Geschäftsjahr 2025 erstmals seit der verheerenden Finanzkrise 2009 einen Verlust eingefahren – und was für einen! Satte 400 Millionen Euro Minus stehen unterm Strich. Noch im Vorjahr hatte der Technologieriese 1,3 Milliarden Euro Gewinn gemacht, doch selbst das war schon nur noch die Hälfte dessen, was ein Jahr zuvor in der Kasse gelandet war. Finanzchef Markus Forschner musste bei der Bilanzvorlage im beschaulichen Renningen die bittere Wahrheit verkünden – und die hat es in sich.
Milliarden-Bürde durch Massenentlassungen
Der Hauptgrund für das Desaster? Der gewaltige Kahlschlag beim Personal! Allein die Kosten für den massiven Stellenabbau haben das Ergebnis mit unfassbaren 2,7 Milliarden Euro belastet. Ein Großteil davon wurde zwar als Rückstellungen verbucht, die tatsächlichen Auszahlungen werden erst in den kommenden Jahren fließen – doch die Zahlen sind schon jetzt erschütternd. Obendrauf kamen auch noch schwankende Wechselkurse, explodierende Kosten und die berüchtigten US-Zölle, die dem Konzern zusätzlich zusetzen. Forschner bemühte sich zwar, das Ganze als Sammlung von „Sonder- und Einmaleffekten" darzustellen, doch das Gesamtbild bleibt düster.
Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern blieb mit 1,8 Milliarden Euro zwar noch im grünen Bereich, brach aber um dramatische 42 Prozent ein. Und der Umsatz? Der stieg zwar leicht auf 91 Milliarden Euro – verfehlte aber die eigenen Erwartungen deutlich. Selbstgesteckte Ziele? Längst kassiert!
Krise auf allen Fronten – sogar Waschmaschinen will keiner mehr kaufen
Die wirtschaftliche Flaute hat den weltgrößten Autozulieferer mit voller Wucht erwischt – und zwar nicht nur im Kerngeschäft rund ums Auto. Praktisch alle Sparten sind betroffen! Die Verbraucher halten angesichts der unsicheren Zeiten ihr Geld zusammen: Neue Kühlschränke, Backöfen, Waschmaschinen, Bohrmaschinen und Rasenmäher bleiben in den Regalen stehen. Was besonders alarmiert: Bosch räumt inzwischen selbst ein, in zahlreichen Bereichen schlicht nicht mehr wettbewerbsfähig zu sein. Ein Eingeständnis, das aufhorchen lässt!
Rotstift-Orgie: Bis zu 22.000 Jobs allein im Zulieferbereich weg!
Konzernchef Stefan Hartung greift jetzt knallhart durch. Sein Rezept gegen die Krise: sparen, sparen, sparen – vor allem beim Personal. Allein in der Zuliefersparte sollen in den kommenden Jahren bis zu 22.000 Stellen gestrichen werden. Doch damit nicht genug: Auch bei der Hausgerätetochter BSH und in der Verpackungstechnik-Sparte werden weitere Jobs wegfallen. Die Verhandlungen über den Stellenabbau im Mobility-Bereich sind bereits abgeschlossen. Hartung versprach zwar, alles werde „sozialverträglich wie möglich" ablaufen – aber eben auch „so schnell und konsequent wie nötig". Für Zehntausende Beschäftigte klingt das nach einer kaum verhüllten Drohung.
Deutschland trifft es besonders hart
Die Zahlen sprechen eine brutale Sprache: Ende 2025 beschäftigte Bosch weltweit noch rund 412.774 Menschen – 5.000 weniger als ein Jahr zuvor. Doch der wahre Aderlass findet in Deutschland statt! Hierzulande schrumpfte die Belegschaft um 6.700 Mitarbeiter auf etwa 123.000 – ein Rückgang von fünf Prozent. Und der Trend zeigt klar in eine Richtung: Immer mehr Jobs wandern aus Europa in andere Weltregionen ab. Für den Standort Deutschland sind das keine guten Nachrichten.
Gibt es Hoffnung? Bosch setzt auf 2026
Für das laufende Jahr gibt sich der Konzern vorsichtig optimistisch. Im ersten Quartal konnte der Umsatz immerhin auf Vorjahresniveau gehalten werden. Doch das Management warnt gleichzeitig: Der Krieg im Nahen Osten, die anhaltende Inflation und der gnadenlose Preis- und Wettbewerbsdruck bleiben wie Bleigewichte an den Füßen des Konzerns hängen. Die große Hoffnung ruht auf den Sparprogrammen, die erste Wirkung zeigen sollen.
Für 2026 gibt Hartung dann die große Parole aus: Zwei bis fünf Prozent Umsatzwachstum sollen drin sein, die operative Marge soll sich von mageren zwei auf vier bis sechs Prozent verdoppeln bis verdreifachen. Ob das reicht, um den angeschlagenen Riesen wieder auf Kurs zu bringen? Die Antwort darauf werden Hunderttausende Bosch-Mitarbeiter weltweit mit bangem Blick verfolgen – denn für viele von ihnen geht es schlicht um die Existenz.