Versorgungsnotstand in der deutschen Industrie!
Die Alarmglocken schrillen! Mitten im laufenden Betrieb droht der deutschen Industrie der Nachschub wegzubrechen – und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Im April meldeten bereits 13,8 Prozent der Industriebetriebe massive Engpässe bei der Materialbeschaffung. Zum Vergleich: Im Januar waren es noch harmlose 5,8 Prozent. Ein Anstieg, der Experten das Fürchten lehrt!
Das ifo Institut hat die erschreckenden Zahlen jetzt schwarz auf weiß – und ifo-Umfragen-Chef Klaus Wohlrabe schlägt Alarm: „Die Lieferketten geraten spürbar unter Druck!" Schuld daran ist ein gefährlicher Mix aus geopolitischem Pulverfass und drohendem Versorgungskollaps: Der Konflikt im Nahen Osten und die zunehmenden Einschränkungen im Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus würgen den Nachschub an Vorprodukten immer stärker ab.
Chemie, Gummi, Maschinen – niemand bleibt verschont!
Besonders hart trifft es Branchen, die auf Öl und Energie angewiesen sind. In der chemischen Industrie schreien bereits 31,1 Prozent der Unternehmen nach Nachschub – fast jedes dritte Unternehmen steht mit dem Rücken zur Wand! Bei den Gummi- und Kunststoffherstellern ist der Anteil auf erschreckende 22,9 Prozent geklettert. Und auch der Maschinenbau (14,8%) sowie die Hersteller elektrischer Ausrüstungen (17,2%) stecken tief in der Klemme. Selbst die stolze Automobilindustrie meldet wieder wachsende Probleme – ein Déjà-vu, das niemand gebraucht hätte!
Tickende Zeitbombe: Ein Fünftel des Weltöls auf dem Spiel!
Wohlrabe warnt unmissverständlich: „Die aktuellen Entwicklungen zeigen, wie stark die Industrie von globalen Rohstoff- und Energielieferungen abhängt." Und die Dimension ist gewaltig – satte 20 Prozent des gesamten globalen Ölangebots fließen durch die Straße von Hormus. Gerät dieser Engpass ins Stocken, pflanzen sich die Schockwellen rasend schnell durch die gesamte Wertschöpfungskette fort. Die Uhr tickt – und die deutsche Industrie schaut bang auf die Weltmeere.