Waffenruhe mit dem Iran – aber wie lange hält der Frieden wirklich?
Trump verkündet das Ende des Krieges, doch an allen Ecken brodelt es weiter – und die ganze Welt bekommt die Rechnung präsentiert!
Was für ein Drama auf der Weltbühne! Nach wochenlangem Säbelrasseln, Raketenhagel und bangen Blicken auf die Nachrichtenticker können die Menschen kurz durchatmen – zumindest ein bisschen. Zwischen den USA, Israel und dem Iran herrscht jetzt offiziell Waffenruhe. Zwei Wochen soll sie erst mal halten. Und was sagt US-Präsident Donald Trump dazu? Der Krieg sei so gut wie vorbei! Klingt gut, klingt nach Aufatmen. Aber kann man dem Frieden wirklich trauen?
Denn hinter den Kulissen wird mit harten Bandagen gekämpft – nur eben nicht mit Bomben, sondern am Verhandlungstisch. Und da sieht es alles andere als rosig aus! Die ersten Gespräche zwischen Washington und Teheran in Pakistan? Gescheitert! Kein Durchbruch beim hochbrisanten iranischen Atomprogramm. Jetzt drängen Pakistan, Frankreich und sogar China darauf, dass sich beide Seiten schnellstens wieder zusammensetzen. Ob der Iran mitmacht? Abwarten!
Gleichzeitig zeigen die USA dem Mullah-Regime ganz klar, wer hier den Ton angibt. Über 10.000 US-Soldaten sind im Einsatz, eine massive Seeblockade hat die iranischen Häfen praktisch dichtgemacht. Das Pentagon spricht von einem lückenlosen Erfolg der Aktion. Doch Moment mal – Schifffahrtsexperten und Medienberichte erzählen eine ganz andere Geschichte! Mehr als 20 Handelsschiffe sollen in den letzten Stunden einfach durch die Straße von Hormus gefahren sein, als wäre nichts gewesen. Lückenlos? Von wegen! 399 US-Soldaten wurden bei den bisherigen Kampfhandlungen verwundet – ein Preis, der zeigt, wie ernst die Lage wirklich war und ist.
Und dann gibt es da noch eine echte Sensation: Israel und der Libanon sitzen in Washington am selben Tisch! Zwei Erzfeinde, die seit Jahrzehnten im Clinch liegen, verhandeln unter amerikanischer Vermittlung über nichts Geringeres als einen dauerhaften Frieden. Ziel Nummer eins: Die berüchtigte Hisbollah-Miliz, Irans verlängerter Arm im Libanon, soll endgültig entmachtet werden. Klingt nach einem historischen Durchbruch – wenn da nicht die bittere Realität wäre. Denn im südlibanesischen Grenzort Bint Dschubail wird munter weitergekämpft, als hätte niemand das Memo gelesen. Und es kommt noch schlimmer: Zehn Staaten haben in einer gemeinsamen Erklärung die Tötung von UN-Blauhelmsoldaten aufs Schärfste verurteilt. UN-Friedenstruppen, die eigentlich unter dem Schutz der gesamten Weltgemeinschaft stehen – einfach getötet! Ein Skandal, der für Entsetzen sorgt.
Ein kleiner Lichtblick immerhin für die leidgeplagte iranische Bevölkerung: Erstmals seit Beginn der Angriffe konnten internationale Hilfsorganisationen dringend benötigte Hilfsgüter über den Landweg aus der Türkei in den Iran bringen. Essen, Medikamente, das Nötigste zum Überleben. Und auch das Internet, das die iranische Führung im Zuge der Kämpfe weitgehend abgeschaltet hatte, funktioniert zumindest teilweise wieder. Kein Akt der Großzügigkeit, wohlgemerkt – die Mullahs in Teheran haben schlicht erkannt, dass eine komplett abgeschottete Wirtschaft das eigene Land in den Ruin treibt.
Apropos Wirtschaft – und jetzt wird es richtig teuer, auch für uns alle! Die Straße von Hormus, diese schmale Wasserstraße, durch die ein riesiger Teil des weltweiten Öls transportiert wird, war zeitweise dicht. Die Folge? Die Ölpreise sind um satte 50 Prozent explodiert! Über 100 Dollar pro Barrel – ein Schock für die Weltwirtschaft! In Kanada sah man sich schon gezwungen, die Spritsteuer vorübergehend auszusetzen, um die Bürger zu entlasten. Und Washington? Dreht die Daumenschrauben noch weiter an! Ausnahmen für iranische Ölexporte? Gestrichen! Banken in China und in den Golfstaaten wird knallhart mit Sekundärsanktionen gedroht, sollten sie weiterhin Geschäfte mit dem Iran machen. Und China selbst bekommt einen ganz besonderen Vorwurf um die Ohren: Peking soll gezielt Ölvorräte horten und damit die weltweite Versorgungskrise absichtlich verschärfen. Eine Ungeheuerlichkeit, wenn sie stimmt!
Doch die Folgen des Konflikts reichen weit über den Nahen Osten hinaus – und sorgen für eine tektonische Verschiebung in der Weltpolitik. Europa hat offenbar die Nase voll davon, sich auf die USA verlassen zu müssen. Mehrere europäische Staaten planen eine eigene militärische Koalition, die nach dem Krieg die freie Schifffahrt im Persischen Golf absichern soll. Und das Brisante daran: Die Amerikaner sollen ausdrücklich NICHT dabei sein! Ein Affront? Ein Befreiungsschlag? Auf jeden Fall ein klares Signal, dass in Europa das Vertrauen in Washington bröckelt.
Und einer schlägt besonders laut Alarm: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Seine Warnung ist dramatisch und unmissverständlich – die USA seien durch den Iran-Konflikt so abgelenkt, dass die Unterstützung für die Ukraine bereits spürbar nachlasse. Weniger Luftverteidigung, weniger Hilfe, mehr Gefahr für sein Land. Während Washington in den Nahen Osten starrt, könnte in der Ukraine eine Katastrophe heranrollen.
Der Internationale Währungsfonds gibt sich zwar optimistisch und verspricht eine schnelle Erholung der Weltwirtschaft, sollte der Krieg bald enden. Aber mal ehrlich: So wie es gerade läuft, mit einer brüchigen Waffenruhe, gescheiterten Verhandlungen, einer löchrigen Seeblockade und Konflikten, die an jeder Ecke weiterschwelen – wer will da schon wetten, dass der Frieden hält? Die Welt sitzt auf einem Pulverfass. Und die Zündschnur glimmt weiter.